Parabolspiegel ca. 6 M erzeugt im Brennpunkt 2.400, bis 4.600 und 6.000 °C
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- Kategorie: Parabolspiegel ca. 6 M erzeugt im Brennpunkt 2.400, bis 4.600 und 6.000 °C
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Parabolspiegel ca. 6 M erzeugt im
Brennpunkt 2.400, bis 4.600 und 6.000 °C
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TEIL C
Sonnenofen
https://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_04_34_sonne_hochtemperatur_ofen_chemie.htm
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https://cordis.europa.eu/project/id/20030/reporting
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The VPA-2 Solar System - Solar Power Fifth Generation
https://www.youtube.com/watch?v=d_f8q7YHKa8
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Melting steel with solar power
https://www.youtube.com/watch?v=bEvbj3O_yt8
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https://cordis.europa.eu/project/id/20030/reporting
Mitte 2008 beginnt ein Forscherteam der chilenischen Valparaiso University mit Tests an einem (aus Schrott!) selbstentwickelten Solarreaktor am Paul Scherrer Institut. Das Solarenergie-Forschungsprogramm der Universität war im August 2006 mit einem Zuschuß der US-amerikanischen National Science Foundation in Höhe von 300.000 $ gestartet worden, um die industrielle Machbarkeit der Hochtemperatur-Solarelektrolyse zu studieren. Dieser Prozeß hat das Potential, eine praktikable Methode zur Lagerung und zum Transport großer Mengen Sonnenenergie darzustellen.
Bei den Tests wird das Sonnenlicht fokussiert in den Reaktor aus Valparaiso gerichtet – ein zylindrisches Gerät von etwa 90 cm Länge, in welchem der elektrolytische Prozeß stattfindet. Die Chemikalien, die in das elektrolytische Verfahren involviert sind, befinden sich im Inneren des Reaktors in einem Tiegel, wo sie auf eine Temperatur zwischen 930°C und 1.650°C Grad aufgeheizt werden. Dabei beginnt die solar induzierte Elektrolyse – und Zinkoxid spaltet sich in Sauerstoff und metallischem Zink. Die Untersuchungen sollen auch in den Jahren 2009 und 2010 fortgesetzt werden.
(Grafik)
Am PSI und an der ETH Zürich gehen aber auch die eigenen Arbeiten weiter, und der Solarforscher Aldo Steinfeld wird dafür Mitte 2009 mit dem Yellott Award, dem Preis des amerikanischen Ingenieurverbandes ASME für Arbeiten zu erneuerbaren Energien, ausgezeichnet.
Gemeinsam mit Wissenschaftler des California Institute of Technology (Caltech) um Sossina Haile stellt das Schweizer Forschungsteam Ende 2010 einen neuen Solar-Reaktor vor, der Kohlendioxid und Wasser direkt in Kohlenmonoxid und Wasserstoff verwandelt, entsprechend dem sogenannten Cer(IV)-oxid-Cer(III)-oxid-Verfahren. Getestet wird der Reaktor-Prototyp seit dem Frühjahr am High-Flux Solarsimulator des PSI, wobei eine Strahlungsintensität verwendet wird, die 1.500 Sonnen entspricht. Der Prototyp nutzt ein Quarzfenster mit einem dahinter liegenden Hohlraum, um Sonnenstrahlung auf einen Zylinder aus Ceroxid (oder Ceria) zu konzentrieren. Dieses Material hat die natürliche Neigung Sauerstoff auszugasen, wenn es sich erwärmt, und ihn wieder aufzunehmen, es wenn abkühlt. Sobald Kohlendioxid und Wasser in das Gefäß gepumpt werden, entzieht ihnen das Ceroxid schnell den Sauerstoff, während es abkühlt, wodurch Wasserstoff und Kohlenmonoxid entsteht. Dieses Gemisch wird als Syngas bezeichnet und bildet eine Vorstufe von Benzin, Kerosin und anderen flüssigen Treibstoffen.
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